Ein neuer Router kommt meist mit einem voreingestellten Passwort, das auf einem Aufkleber am Gerät zu finden ist und beim Kauf gleich mitgeliefert wird. Dieses Passwort ist praktisch für den ersten Start, aber es folgt oft einem bekannten Muster, das für viele Geräte desselben Modells ähnlich aussieht. Wer es direkt bei der Einrichtung durch ein eigenes Passwort ersetzt, schließt eine der einfachsten Lücken im Heimnetzwerk, ohne dass dafür besonderes Wissen nötig wäre.
So gehst du bei der Einrichtung vor
Öffne die Einstellungen des Routers über eine App oder einen Browser, meist gleich beim ersten Anschließen des Geräts an Strom und Internet. Suche dort den Punkt für das WLAN-Passwort oder die Netzwerksicherheit, und ersetze das voreingestellte Passwort durch eine eigene Kombination aus mehreren Wörtern. Nimm dir für diesen Schritt ein paar Minuten Zeit, bevor der Router endgültig in den Alltag der Familie übergeht.
Ein voreingestelltes Passwort ist deshalb riskant, weil es oft nach einem festen Schema aufgebaut ist, das für viele Geräte gleicher Bauart gilt und daher leicht zu erraten ist. Wird dieses Muster einmal bekannt, können theoretisch viele Router auf einmal betroffen sein, die nie ein eigenes Passwort erhalten haben. Ein individuelles Passwort macht genau diesen Zusammenhang wieder wertlos für Außenstehende, die sich Zugang verschaffen wollen.
Schreibe das neue Passwort an einem sicheren Ort auf, bevor du es einrichtest, damit es nicht verloren geht, falls es später einmal gebraucht wird. Informiere auch alle im Haushalt über das neue Passwort, damit niemand versehentlich versucht, sich mit der alten, voreingestellten Kombination anzumelden und dann ratlos dasteht.
Diese Änderung direkt bei der Einrichtung kostet nur wenige Minuten, wirkt sich aber während der gesamten Nutzungsdauer des Routers positiv aus. Ein individuelles Passwort von Anfang an ist deutlich einfacher, als es Monate später nachträglich zu ändern, wenn sich schon viele Geräte im Haushalt daran gewöhnt haben.